Praxis Dr. Thomas Kiffmeyer, Internist

Vorsorge-Darmspiegelung

Was ist eine Vorsorge-Darmspiegelung?

Eine Vorsorge-Darmspiegelung ist eine Darmspiegelung, welche durchgeführt wird, ohne dass Beschwerden oder Probleme aktuell aufgetreten sind.

Treten bereits Probleme auf, wie z. B. Blut im Stuhl oder Stuhlgangsänderungen, wird nicht mehr zur Vorsorge, sondern wegen der Beschwerden gespiegelt, und es liegt ein erhöhtes Darmkrebsrisiko vor.

Deshalb: Kommen Sie zur Vorsorge, gerade weil keine akuten Beschwerden vorliegen und warten Sie nicht zu lange bis zur Spiegelung.

Für wen? Für alle gesetzlich Versicherten ab dem Alter von 55 Jahren ist die Untersuchung kostenlos. Selbst die Praxisgebühr entfällt, wenn es ausschließlich um Vorsorge geht.

Wie sicher ist der Schutz?

  • Mindestens 5 Jahre lang liegen in der Regel im Darm gutartige Vorstufen (Polypen) vor, bevor diese zu Darmkrebs werden.
  • Werden diese Polypen entfernt, kann Darmkrebs in den nächsten Jahren nicht mehr auftreten.
  • Darmkrebs kann also vor seiner eigentlichen Entstehung bereits entfernt werden. Das ist echte Vorsorge!
  • Im Gegensatz dazu muss bei anderen Krebsarten der Krebs erst entstanden sein, bevor man ihn erkennen kann. Dies sollte im Rahmen einer Früherkennung erfolgen.
  • Wenn Darmkrebs nicht zu früh auftritt und Vorsorge-Darmspiegelungen durchgeführt werden, ist dieser Krebs mit maximaler Sicherheit besiegt! - Er wird nie auftreten!
  • Darmkrebs kann sich gar nicht erst entwickeln, da bereits die gutartigen Vorstufen (Polypen/Adenome) entfernt werden.
  • Somit ist Darmkrebs der einzige Krebs, der durch Vorsorge gar nicht erst entsteht.
  • Koloskopie-Kontrollen bei Kassenpatienten ab dem 55. Lebensjahr und 10 Jahre später. Bei Beschwerden (z. B. Blut im Stuhl) auch zwischendurch, z. B. nach 5 Jahren.
  • International gilt als Optimum, Vorsorgedarmspiegelung ab dem 40. Lebensjahr alle 5 Jahre durchzuführen.